Die Erforschung des Kunstmarktes und der Kunstökonomie ist in letzter Zeit exponentiell gewachsen, insbesondere in Bezug auf die Lage in Berlin auf Grund der Position der Stadt als prominenter Standort für die Kunstproduktion und hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung der Kulturindustrien für die Entwicklung der Dienstleistungsökonomie Berlins.
Abgesehen von sektorbezogenen Studien ist die Erforschung der Kunst als ökonomischer Faktor und Teil der sogenannten kreativen Branche gröβtenteils Sache der Volkswirtschaft und der Wirtschaftssoziologie. Diese beide Disziplinen haben bereits wissenschaftliche Instrumente für die Analyse des Kunstmarktes festgelegt, und Instrumente, die überwiegend aus den wissenschaftlichen Methoden der führenden Ökonomieforschung, d.h. der neoklassischen Ökonomie, abgeleitet sind. Das Problem hierbei ist, dass diese Methodik der neoklassischen Ökonomie als ideologische Repräsentation und Ausdruck kapitalistischer Selbstdarstellung des angeblich freien Marktes und Willens des Individuums funktioniert.
Im Gegensatz dazu, und anders als die von den stolzen Nachfolgern von A. Smith und W.S. Jevons verfochtenen Prämissen, ist das Institut der Meinung, dass es heute drei unerlässliche Aufgaben gibt: Erstens ist der Aufbau einer geeigneten Methodologie erforderlich, mit Hilfe derer die Kunstwissenschaft mit den notwendigen Instrumenten ausgestattet wird, um sich an der Forschung des Kunstmarktes zu beteiligen. Zweitens sollen die begrenzten und ideologisch geprägten Axiome der neoklassisch orientierten Ökonomieforschung in Bezug auf die Spezifität des Kunstmarktes überwunden und stattdessen neue Parameter definiert werden. Und drittens müssen die Strukturen, die die ökonomischen Faktoren bestimmen, Basis der Analyse sein. Auf die Darstellung dieser Strukturen und der dazugehörigen Verhältnisse zielt schlussendlich die Aufgabe des Instituts.
Neben dem Schwerpunkt einer kritischen Betrachtung ökonomischer Verhältnisse verfolgt das Institut Fragestellungen und Thesen im Kontext der gesellschaftlich-sozialwissenschaftlichen Verhältnisse. Es ist notwendig, die Auswirkungen des Kunstmarktes auf die gesellschaftlichen Normative und Umstände (und ebenso die Auswirkungen gesellschaftlicher Milieus auf den Kunstmarkt) zu untersuchen und zu evaluieren. Neben den ökonomischen Verhältnissen entstehen Existenzbedingungen zur Vermittlung und Aufrechterhaltung einer bestimmten zeitgenössischen Kunst. Die Rezeption und Bewertungsmaßstäbe jener zeitgenössischen Kunst gehen ausschließlich von bestimmten Milieus aus, die sich umittelbar oder mittelbar im Kunstbetrieb bewegen und der zeitgenössischen Kunstwahrnehmung ihre eigenen gesellschaftlich-politischen so wie hedonistischen Werte auferlegen. Dies führt dazu, dass die Verhältnisse und Bestrebungen (nach neuen/verschobenen Machtverhältnissen; Lobbyismus) jener gesellschaftlicher Gruppen die Auseinandersetzung und Relevanz zwischen dem Einzelnen und dem Kunstwerk in ihrer Unmittelbarkeit aufheben und Gesellschaftsfähigkeit zum Inhalt der Existenz der von zeitgenössicher Kunst schlechthin werden. Der Eventmarkt und -park der sich um das Kunstwerk aufbaut und weiterhin ausbauen lässt bildet eine Plattform für gesellschaftliche Milieus zur zielorientierten zur Schaustellung persönlicher Interessen und gesellschaftlichem Prestige. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk entfällt, was zählt ist ein Sehen und Gesehen werden. Das Institut möchte zur Enttarnung dieser Verhältnisse und der blanken Oberflächlichkeit, die in jenen gesellschaftichen Milieus verhaftet ist, führen und die These begründet wissen, dass zeitgenössische Kunst nicht ohne die Maschinerie des Events und eines gezielten Lobbyismus und der daraus resultierenden Vermarktung existieren könnte und würde.
Abgesehen von sektorbezogenen Studien ist die Erforschung der Kunst als ökonomischer Faktor und Teil der sogenannten kreativen Branche gröβtenteils Sache der Volkswirtschaft und der Wirtschaftssoziologie. Diese beide Disziplinen haben bereits wissenschaftliche Instrumente für die Analyse des Kunstmarktes festgelegt, und Instrumente, die überwiegend aus den wissenschaftlichen Methoden der führenden Ökonomieforschung, d.h. der neoklassischen Ökonomie, abgeleitet sind. Das Problem hierbei ist, dass diese Methodik der neoklassischen Ökonomie als ideologische Repräsentation und Ausdruck kapitalistischer Selbstdarstellung des angeblich freien Marktes und Willens des Individuums funktioniert.
Im Gegensatz dazu, und anders als die von den stolzen Nachfolgern von A. Smith und W.S. Jevons verfochtenen Prämissen, ist das Institut der Meinung, dass es heute drei unerlässliche Aufgaben gibt: Erstens ist der Aufbau einer geeigneten Methodologie erforderlich, mit Hilfe derer die Kunstwissenschaft mit den notwendigen Instrumenten ausgestattet wird, um sich an der Forschung des Kunstmarktes zu beteiligen. Zweitens sollen die begrenzten und ideologisch geprägten Axiome der neoklassisch orientierten Ökonomieforschung in Bezug auf die Spezifität des Kunstmarktes überwunden und stattdessen neue Parameter definiert werden. Und drittens müssen die Strukturen, die die ökonomischen Faktoren bestimmen, Basis der Analyse sein. Auf die Darstellung dieser Strukturen und der dazugehörigen Verhältnisse zielt schlussendlich die Aufgabe des Instituts.
Neben dem Schwerpunkt einer kritischen Betrachtung ökonomischer Verhältnisse verfolgt das Institut Fragestellungen und Thesen im Kontext der gesellschaftlich-sozialwissenschaftlichen Verhältnisse. Es ist notwendig, die Auswirkungen des Kunstmarktes auf die gesellschaftlichen Normative und Umstände (und ebenso die Auswirkungen gesellschaftlicher Milieus auf den Kunstmarkt) zu untersuchen und zu evaluieren. Neben den ökonomischen Verhältnissen entstehen Existenzbedingungen zur Vermittlung und Aufrechterhaltung einer bestimmten zeitgenössischen Kunst. Die Rezeption und Bewertungsmaßstäbe jener zeitgenössischen Kunst gehen ausschließlich von bestimmten Milieus aus, die sich umittelbar oder mittelbar im Kunstbetrieb bewegen und der zeitgenössischen Kunstwahrnehmung ihre eigenen gesellschaftlich-politischen so wie hedonistischen Werte auferlegen. Dies führt dazu, dass die Verhältnisse und Bestrebungen (nach neuen/verschobenen Machtverhältnissen; Lobbyismus) jener gesellschaftlicher Gruppen die Auseinandersetzung und Relevanz zwischen dem Einzelnen und dem Kunstwerk in ihrer Unmittelbarkeit aufheben und Gesellschaftsfähigkeit zum Inhalt der Existenz der von zeitgenössicher Kunst schlechthin werden. Der Eventmarkt und -park der sich um das Kunstwerk aufbaut und weiterhin ausbauen lässt bildet eine Plattform für gesellschaftliche Milieus zur zielorientierten zur Schaustellung persönlicher Interessen und gesellschaftlichem Prestige. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk entfällt, was zählt ist ein Sehen und Gesehen werden. Das Institut möchte zur Enttarnung dieser Verhältnisse und der blanken Oberflächlichkeit, die in jenen gesellschaftichen Milieus verhaftet ist, führen und die These begründet wissen, dass zeitgenössische Kunst nicht ohne die Maschinerie des Events und eines gezielten Lobbyismus und der daraus resultierenden Vermarktung existieren könnte und würde.
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